Ich wünsch mir was, ich wünsch mir was

Die besten Accessoires für den Weinliebhaber

Die Welt wird immer kleiner, und doch ziehen wir oft immer weiter von einander weg, so dass wir einander jetzt immer öfter Gutscheine schenken. Freunde, Familie und Kollegen freuen sich darüber, weil sie sich dann selber etwas aussuchen können, und wir sparen uns das Suchen und Einpacken und Frankieren und Anstellen bei der Post. So, was kauft sich jetzt der Weinliebhaber jetzt mit seinem nieselnagelneuen Gutschein? Weinzubehör!
Aber was braucht man jetzt eigentlich wirklich, um diese schöne feine Flasche Craftwines Wein zu geniessen? Was sind die absolut unentbehrlichen Accessoires? Wir üben Weintrinken und Weingeniessen schon seit Jahren, und haben eine scheinbar unendliche Liste an Möglichkeiten und Vorschlägen auf ein paar reduziert:
Man kann Wein nur schwer ohne Glas trinken (aber nicht unmöglich, in Notfällen hat auch schon eine Kaffeetasse ausgereicht), und ein gutes Glas kann helfen, das volle Aroma eines Weine auszuschöpfen. Bestimmte Gläser wurden für bestimmte Weine konzipiert, und der Unterschied ist für eine Verkostung spannend!
Wir nehmen einen Rotwein mit dichtem Körper und dunkler Farbe, mit runden aber reichlichen Tanninen, einen Zweigelt Reserve 2013 von Erich Sattler.
Das ist ein Wein, der mit jedem Atemzug an Fülle und Duft und Samtigkeit gewinnt, und nach einer halben Stunde oder mehr schmiegt er sich an den Gaumen. Da hilft auch ein Bordeaux Glas, der mit seinem dicken Bauch mehr Oberfläche bietet, und der Wein immer seidiger wird.

Ein fruchtiger Wein mit hohem Alkoholgehalt von 13,5% und mehr kann viel von einem Burgunderglas gewinnen, das mit seinem dicken aber kurzem Bauch gut zum Schwenken ist. Sommer’s Leithaberg DAC Blaufränkisch 2012 ist so einer, der in einen Burgunderglas wunderschön aufgeht.
Aber eigentlich braucht Wein einfach nur irgendein Glas. Ein stinknormales Standardrotweinglas wird das Notwendigste für jeden Rotwein abdecken, plus findet man sie leicht, und kann sich ja dann innerhalb der Qualitäts- und Preisstufen spielen.
Dasselbe gilt übrigens auch für Weissweine. Das Rieslingglas hat eine interessante Form mit schmalem Körper, der den Wein, wie zum Beispiel Thiery-Weber’s Kremstal DAC Reserve Riesling 2015, direkt in der Mitte der Zunge platziert.

Gleichzeitig tut’s das Standardweissweinglas auch.
Wir empfehlen Grundsätzlich 6-8 Standardrotweingläser und 6-8 Weissweingläser. Man kauft die Gläser meistens in Sets von sechs, aber wenn du sie einzeln kaufst, dann lieber acht. Dann darf auch Mal eins kaputt gehen, oder eine grössere Gruppen trinkt zusammen.
Und dir verschiedene Gläser für verschiedene Weine zu mühsam scheint, dann gibt es das von uns geliebte Universalglas. Es wird von Sommeliers benutzt, und wir verwenden es auch für unsere Kurse in der Weinakademie. Man findet es in günstigeren und teureren Versionen, wie es dir gefällt.
Was die Qualität der Gläser angeht, frag dich zuerst, wie du mit dem Glas umgehen möchtest. Wenn sie in den Geschirrspüler kommen sollen, wo sie zwar schnell sauber werden aber mit der Zeit Nutzungsspuren bekommen werden, dann eher eine kostengünstige Version, wie gesagt, darf dann auch gerne Mal kaputt gehen! Wenn du dich aber gerne um solche Dinge kümmerst, und auch die Zeit einsetzen willst, die Gläser liebevoll zu polieren, dann unbedingt in Kristallware investieren, das fühlt sich luxuriös an, und mit Fürsorge bleiben sie dir viele Jahre erhalten.
Riedel Bordeaux glas
Zalto Burgundy glas
Vielen Weinen tut es richtig gut, einmal Luft zu bekommen, und obwohl es sicher reicht, wenn du die Flasche aufmachst und eine Stunde stehen lässt, lässt die grössere Oberfläche, die von einer Karaffe erzeugt wird, mehr Kontakt zur Luft, und der Wein wird weicher und die Aromen wärmer.
Um eine Karaffe muss man sich kümmern, und wem das zu schnörkelig erscheint, dem hilft ein Belüfter genauso. Der zirkuliert auch Sauerstoff, aber es passiert en route von Flasche zu Glas.

Ullo Decanter and Purifier
Wir sehen in Österreich immer weniger Korken, aber für fülligere Rotweine sieht man sie noch, und international will man par tout nicht von der Romantik des Entkorken loslassen. Dafür brauchst du einen Korkenzieher.
Wir lieben nach wie vor das klassische Kellnermesser, ein einfaches Design, der den Job elegant löst. Es gibt günstige Versionen überall zu finden, wir erwischen Daniel aber manchmal dabei, wie er sein Kellnermesser von Laguiole zärtlich streichelt.
Enrose Kellnermesser
So, jetzt hast du ein schönes Glas Wein getrunken, oder vielleicht zwei, aber es ist noch etwas in der Flasche. Soll ja vorkommen. Es wäre Schade, den wegschütten zu müssen, also verwenden wir jetzt einen Flaschenstöpsel. Es gibt tausende Versionen, einfach und wunderschön, funktionell oder witzig. Sarah’s Lieblingsentdeckung ist der Champagne Preservation Recorker, der den Sekt oder Champagner viel länger moussierend lässt, so gibt es den ganzen Tag die besten Mimosas.
Und das wär’s schon! Du kannst richtig viel oder richtig wenig ausgeben, aber mit einigen wenigen Elementen kannst du das Beste aus jeder Flasche rausholen!
Prost!

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