Welschriesling

Welschriesling – überraschend vielseitig!

Unser Lieblingswein ist er nicht, der traditionelle Welschriesling. Aber wir finden immer öfter neue frische Varianten dieses erfrischenden hellen Weißweins, der an einem heißen Tag der perfekte Durstlöscher ist. Und weil er nicht ganz so aufmüpfig ist, wie ein Grüner Veltliner, lässt er sich auch schön spritzen.

Wo er genau herkommt, weiß man nicht genau. Manche sagen, der Weißwein Welschriesling stammt aus Kroatien, andere meinen, es wäre Norditalien. Wachsen kann er, ähnlich wie ein Grüner Veltliner (welcher trotzdem als Wein aus Österreich gilt), grundsätzlich überall.

Mit 11 % der gesamten Anbaufläche für Weißwein ist der Welschriesling die zweitwichtigste Rebsorte nach dem Grünen Veltliner und zählt zu den klassischen österreichischen Weißweinen.

Wie gesagt, der Welschriesling wächst überall gut, er mag auch die meisten Böden. Außerdem ist er stark, also nicht anfällig für Botrytis und Schädlinge. So kann er auch später gelesen werden, und die starke Säure gibt dann einen superschönen Süßwein.

Und ganz wichtig! Der Welschriesling hat nichts mit dem Riesling zu tun! Falls sie in derselben Gegend wachsen, nennt man den Riesling oft Rheinriesling, damit es nicht zu einer Verwechslung der Sorte kommt. Es kommt vor, dass ein Weingut auch beide Weine ausschenkt – dort findest du die beste Gelegenheit, den markanten Unterschied der Weine festzustellen.

Zu Tisch

Der junge Welschriesling ist perfekt als Aperitif im Sommer geeignet. In Österreich ist er sehr beliebt für den Spritzer, und weil er meistens eher zurückhaltend und mild ist, eignet er sich schön dezent zu leichter Kost, wie Fisch und Huhn.

Die süße Version des Welschrieslings ist ein ausgezeichneter Dessertwein, der super zu Nachspeisen aller Art und auch Käseplatten passt.

Hier bei Craftwines haben wir einen entzückenden halbtrockenen Cuvée “Muskateller und Co 2016” aus Welschriesling und Muskat Ottonel vom Weingut Wagentristl, den wir am liebsten als Aperitif oder am Nachmittag trinken. Dann haben wir auch noch einen ganz tollen, leichten (nur 9 % Alkohol!), reinen Welschriesling “Aurora 2016” von Raser-Bayer, der bei jedem Brunch und Picknick wahnsinnig gut ankommt. Wir nennen ihn unseren “Frühstückswein”.

Im Ausland

Diese spezielle Rebsorte wächst wie gesagt überall, aber vor allem in Mittel- und Osteuropa. Serbien, Ungarn (wo er auch als Rizling bekannt ist), Tschechische Republik, Kroatien und Rumänien sowie Österreich haben ihn alle. Auch im Friuli und in Collino wächst er gut und gerne.

Noch was!

In Österreich ist der leichte Welschriesling ein stets beliebter Weißwein, welcher eher trocken ist, eine perfekte Basis für die Produktion von Sekt, unserem Pendant zum Champagner. In dieser Version findest du ihn am ehesten im östlichen Weinviertel.

In Jahren, die lange warme Sommer mit viel Sonne haben, besteht bei vielen Weißweinsorten das Risiko, dass sie zu korpulent werden, und so ist der Welschriesling der Retter in der Not! Laut österreichischem Weingesetz darf ein reinsortiger Weißwein bis zu 10 % einer zweiten Sorte beinhalten, und da trägt so ein Schuss an säurehaltigem Welschriesling dem Wein etwas ganz Tolles bei. So wird einem flachen und fetten Grünen Veltliner, neues Leben eingehaucht!

Prost!

Du möchtest mehr über österreichische Weinsorten lesen? Wie wäre es mit der Sorte Grüner Veltliner, aus welchem fabelhafte Weißweine gemacht werden? Oder doch lieber mehr Information zur Sorte Zweigelt, aus welcher fantastische Rotweine entstehen.

 

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